IT-Wissen · Sicherheit
Ransomware-Schutz: Was in der Praxis wirklich hilft
Ransomware trifft längst nicht nur Großkonzerne. Kleine Unternehmen sind oft ein leichteres Ziel, weil grundlegende Schutzmaßnahmen fehlen.
Wie ein typischer Angriff abläuft
Die meisten Ransomware-Fälle beginnen nicht mit einem technisch raffinierten Hack, sondern mit einer Phishing-E-Mail, einem gestohlenen Passwort oder einer veralteten, ungepatchten Software. Ist der Angreifer einmal im Netzwerk, verschafft er sich Zugriff auf möglichst viele Systeme, bevor die eigentliche Verschlüsselung beginnt.
Maßnahmen, die tatsächlich wirken
- Mehrstufige Anmeldung (MFA) für alle wichtigen Zugänge, reduziert das Risiko gestohlener Passwörter erheblich.
- Regelmäßige Updates von Betriebssystemen und Software, statt Patches monatelang aufzuschieben.
- Getrennte Backups nach der 3-2-1-Regel, die ein Angreifer nicht mitverschlüsseln kann.
- Eingeschränkte Zugriffsrechte, nicht jeder Mitarbeiter braucht Zugriff auf alles.
- Sensibilisierung im Team, die meisten Angriffe beginnen mit einem menschlichen Klick.
Was tun, wenn es doch passiert?
Betroffene Systeme sofort vom Netzwerk trennen, keine Lösegeldzahlung ohne rechtliche und technische Beratung, und die Wiederherstellung aus einem sauberen, getesteten Backup statt aus dem verschlüsselten System.
Passend dazu: Unsere Leistung IT-Sicherheit oder direkt ein kostenloses Erstgespräch.
